Bruder Franz und der Geist von Giggleswick
Kriminalroman
Ein britischer Kriminalroman mit düsterer Atmosphäre und einem Schuss schwarzem Humor. Spannend bis zum Schluss!
Über das Buch
Dichter Nebel hängt über der Kleinstadt Giggleswick, als Bruder Franz zu Besuch hier ankommt. Im örtlichen Pub hört er erstmals von der Kirchenruine, die seit Jahrhunderten leer steht und in der es spuken soll. Kurz darauf ist er selbst dabei, als in der Kirche eine Leiche entdeckt wird. Kommissar Haddock beginnt zu ermitteln, doch Bruder Franz hat einen Verdacht, der in eine ganz andere Richtung führt. Seine eigenen Ermittlungen führen ihn in die Krypta der Kirche, und nach einigen überraschenden Wendungen sieht es aus, als habe sein eigenes letztes Stündlein geschlagen. Rasant, fesselnd und typisch britisch.
Interview mit Sebastian Moll
Sebastian Moll wurde 1980 in Köln geboren und studierte von 2001 bis 2005 Evangelische Theologie in Bonn, Lausanne und Edinburgh. 2008 schloss er seine Promotion ab. Er ist Autor zahlreicher Monographien und publizistischer Beiträge und arbeitet heute als Redakteur für das Ressort »Kultur« der katholischen Wochenzeitung »Die Tagespost«. Für seinen neuen Kriminalroman »Bruder Franz und der Geist von Giggleswick« gab er der Vivat!-Redaktion ein kurzes Interview.
Vivat!: Welche Art Detektiv ist der Bruder Franz in Ihrem Krimi? Steht er in der Tradition eines Pater Brown?
Sebastian Moll: Ja, das könnte man sagen. Bruder Franz ist ein Mönch, der eher zufällig und anfangs auch widerwillig in Kriminalfälle verwickelt wird. Aber es lässt sich nicht leugnen, dass er Spaß am Lösen solcher Rätsel hat. Dabei ist er kein kühler Logiker wie Sherlock Holmes, seine größten Stärken sind Empathie und Menschenkenntnis.
Vivat!: Sie haben selbst in Edinburgh studiert. Warum spielt der Krimi in Großbritannien?
Sebastian Moll: Wenn ich an Gespenstergeschichten denke, begibt sich mein Verstand gewissermaßen automatisch auf die britische Insel. Kaum eine Region ist so reich an Geistererzählungen und Schauermärchen. Und wenn man mehrere Jahre dort gelebt hat, versteht man auch, warum das so ist.
Quellen
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