Glücksmomente in meinem Garten
Wie ich einen Ort der Kindheit neu entdeckte
Anneliese Hück nimmt Sie mit auf eine Reise durch Ihren Garten. In stimmungsvollen Fotografien und meditiven Texten wird die wohltuende Kraft des Gartens spürbar.
Zum Buch
Anneliese Hücks Garten ist mehr als ein Fleckchen Erde – er ist ein Ort der Erinnerung und Inspiration. Seit ihrer Kindheit begleitet sie dieser Garten, den sie später von ihren Eltern erbte. Mit feinfühligem Blick hält sie besondere Momente in Fotografien fest und lässt uns teilhaben an ihren Gedanken über Wachsen und Vergehen, Spiritualität und Achtsamkeit. Die Lektüre ist so wohltuend wie eine Mußestunde zwischen Rosen, Rittersporn und Dahlien.
Interview mit Anneliese Hück
Über die Autorin:
Anneliese Hück wurde 1956 geboren. Sie arbeitete zunächst mehrere Jahre als Buchhändlerin in Mainz und dann von 1980 bis 1982 in zwei Pfarrgemeinden in Luxembourg. Bis 2020 war sie als Verlagslektorin mit dem Schwerpunkt „Pastorale Praxis“ tätig. Von ihre erschienen zahlreiche Veröffentlichungen als Autorin, Herausgeberin und Redakteurin. Neben ihrem Garten macht ihr besonders das Fotografieren viel Spaß. Zu ihrem Buch »Glücksmomente in meinem Garten« gab sie Vivat! Ein exklusives Interview.
Vivat!: Welche Rolle spielt der Garten in Ihrer Lebensgeschichte?
Anneliese Hück: Der Garten hat mich immer begleitet, er war für meine Eltern ein wichtiger Lebensraum. Nun, da der Garten in meinem Besitz ist, habe ich ihn wieder neu für mich entdeckt und lieben gelernt. Ich lerne durch ihn jeden Tag: aufmerksam zu werden für die kleinen Schönheiten „am Wegesrand“, für die Farben und Formen der Pflanzen, für ihre Bedürfnisse, für Wachsen und Vergehen. Ich nenne es für mich „Gartenbaden“.
Vivat!: In welcher Situation ist das Buch entstanden?
Anneliese Hück: Tatsächlich während der Corona-Zeit, als der Garten für mich besonders kostbar wurde. Und ich fotografiere schon lange und gern Pflanzen. So kam ich auf die Idee, etwas über den Garten, meine Erfahrungen und seine Geschichte zu erzählen.
Vivat!: Was war Ihr größter »Glücksmoment« im Garten?
Anneliese Hück: Als ich den Garten erbte, war es wochenlang ungewöhnlich heiß. Alles war vertrocknet, und ich hatte große Angst, ob die Pflanzen diese Zeit überstehen würden. Als dann im nächsten Frühjahr das erste Grün sichtbar wurde, das war für mich ein großer Glücksmoment.