Die neuen Abenteuer des kleinen Prinzen
Die Fortsetzung nach dem Klassiker von Saint-Exupéry
Im April Jahres 1943 veröffentlichte Antoine de Saint-Exupéry erstmals die Geschichten des »Kleinen Prinzen«. Nun erzählt der der promovierte Schulpädagoge Prof. Dr. Helmut Zöpfl seine Abenteuer weiter. In erinem persönlichem Interview verrät er was ihn besonders am »Kleinen Prinzen« bewegt.
Handlung des Buches
Wer den kleinen Prinzen kennt und liebt, erfährt in dieser berührenden Fortsetzung von seinen neuesten Erlebnissen. Auf seiner weiteren Reise durch das Universum begegnet der kleine Prinz vielen erstaunlichen Dingen und seltsamen Menschen. Er landet u. a. auf dem Digitalplaneten, lernt Smartphones kennen und trifft eine Künstliche Intelligenz.
Bei all seinen Begegnungen weiß der kleine Prinz hinter die Fassaden zu schauen. So öffnet er die Augen des Herzens für das Wesentliche. Ein wunderbares Buch voller Weisheit und Liebe, das konkret die Probleme unserer modernen Gesellschaft anspricht.
Interview mit Helmut Zöpfl
Prof. Dr. Helmut Zöpfl wurde 1937 geboren und ist Professor für Schulpädagogik, hat in Geistes- und Naturwissenschaften promoviert und ist Ehrendoktor der päpstlichen Lateranuniversität im Vatikan. Der beliebte Autor hat zudem ca. 50 Büchern veröffentlicht und war mehrere Jahre als Kolumnenautor beim Münchner Merkur sowie als Liedtexter tätig. Zu seinem Buch »Die neuen Abenteuer des kleinen Prinzen« hat er Vivat! Ein exklusives Interview gegeben.
Vivat!: Wann haben Sie Antoine de Saint-Exupérys »Der kleine Prinz« zum ersten Mal gelesen?
Helmut Zöpfl: Den kleinen Prinzen habe ich erst in meiner Studienzeit kennen- und lieben gelernt. Nicht nur, weil er die Sprache des Herzens spricht, sondern auch, weil er in wenigen Worten und Bildern das ausdrückt, was zum Beispiel in der Pädagogik eine viel größere Rolle spielen sollte. Zu meinen Studenten habe ich immer scherzhaft gesagt: Spart euch meine langen Vorlesungen. Lest den kleinen Prinzen, dann wisst ihr Bescheid!
Vivat!: Berühmt ist der Ausspruch des kleinen Prinzen: »Man sieht nur mit dem Herzen gut«. Ist das Ihr Credo?
Helmut Zöpfl : Als ehemaliger Lehrstuhlinhaber sehe ich die Entwicklungen in der Pädagogik sehr kritisch. Kinder werden immer mehr in ein Korsett hineingepresst, das sie zwingt, nur noch auswendig zu lernen. Dabei ist das Wertvollste doch, dass Kinder lernen, Fragen zu stellen, die sie an die Welt haben. Und es ist erwiesen, dass in der Bildung sehr viel vom Herzen abhängt. Mit meinem Buch möchte ich dafür werben, dass diese Einsicht wieder mehr Gewicht erhält.