Die Glückssammlerin
oder das Geschenk der besten Jahre
Folgen Sie der Protagonistin auf eine spannende Reise, um den wahren Sinn des Lebens zu entdecken und die Schönheit der zweiten Lebenshälfte zu feiern. Mit einer Mischung aus Tiefgang und Leichtigkeit entfaltet sich eine herzerfrischende Geschichte über Selbstfindung und die unvergängliche Kraft der Liebe.
Handlung des Romans
Ein Herzinfarkt mit erst 66 Jahren! Das soll wohl ein Witz sein! Dabei soll Lisa doch demnächst Oma werden! Doch so wird ihr Leben plötzlich aus der Bahn geworfen und sie findet sich in einem Krankenhaus wieder.
Nur knapp ist Lisa dem Tod von der Schippe gesprungen. Doch was ist das eigentlich, der Tod? Und was ist der Sinn des Lebens? Lisa, die eine Vorliebe für Listen aller Art hat, sammelt ihre Gedanken und findet Antworten für sich in einer ganz neuen Liste. Schnell merkt sie: Das Leben hat noch längst nicht mit ihr abgeschlossen!
Eine überraschende Begegnung mit einem Freund aus Kindertagen gibt ihr Rätsel auf. Und dann ist da noch ihr Nachbar Reginald, der bei Lisa unverhofft wieder »Herzflattern« auslöst …
Interview mit Anneli Klipphahn
Anneli Klipphahn ist Diplom-Religionspädagogin und lebt in Dresden. In verschiedenen Verlagen sind von ihr Kinderkrimis, Advents- und Weihnachtsgeschichten und Unterrichtsmaterialien für Religionslehrer erschienen. Zur Ihrem lebensbejahenden Roman gab die bekannte Autorin der Vivat!-Redaktion ein kurzes Interview.
Vivat!: Bisher haben Sie als Autorin viele Weihnachtsgeschichten, Erzählungen und einige Kinderbücher geschrieben. Nun Ihr Romandebüt. Was hat Sie motiviert?
Anneli Klipphahn: Sicher hat sich jeder von uns schon gefragt: „Was ist der Sinn meines Lebens? Was macht mich und andere glücklich? Wozu bin ich da? Was bleibt, wenn ich gehe?“
Seit meiner Jugend haben mich diese Fragen nicht mehr losgelassen. Ich wollte genauer wissen, was die Bibel dazu sagt und meine Gedanken mit anderen teilen. Verpackt in die Geschichte einer Frau, die den größten Teil ihres Lebens schon hinter sich hat, was ihr ein gewisses Maß an Weisheit verleiht. Die zum einen zurückblickt und zum anderen versucht, jeden Tag bewusst zu leben und Glücksmomente zu sammeln.
Vivat!: Inwieweit spielen auch Ihre eigenen Lebenserfahrungen eine Rolle?
Anneli Klipphahn: Mit vierzehn Jahren bekam ich eine lebensbedrohliche Krankheit. Die Ärzte wussten nicht, ob sie mir würden helfen können. Mir wurde bewusst: Ich stehe an der Schwelle des Todes. Und kein Mensch kann mich da herausholen. In meiner Todesangst fing ich an zu beten, wie ich noch nie gebetet hatte. Und dann geschah Unbeschreibliches. Auf einmal war ich sicher: Gott ist da. Und falls mein Leben jetzt endet, wird er mit mir durch den Tunnel des Todes ins ewige Leben gehen.