Mord hinter Klostermauern
Ein Brandtstädter-Krimi
Ein atmosphärischer Kriminalroman, der gekonnt zwischen sanftem Humor und düsterem Geheimnis balanciert. Im Zentrum steht der eigenwillige Felix Brandtstädter, der sich wider Willen in einen Fall voller Fragen verstrickt. Was als Hilfeleistung bei einem Bauprojekt beginnt, entwickelt sich rasch zu einem spannenden Spiel um Wahrheit und Täuschung.
Über das Buch
Sommer 1986: Eigentlich ist Felix Brandstädter Architekt. Als ihn Schwester Agathe von Kloster Steinfeld zu Hilfe ruft, weil bei Bauarbeiten im Kloster unerklärliche Dinge geschehen, wird er aber schnell zum Detektiv. Wer steckt hinter den Sabotageakten auf der Baustelle? Und wer ermordet schließlich Schwester Immakulata? Gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Trixi, die laute Punkmusik hört und in keiner Situation auf den Mund gefallen ist, nimmt Brandstädter die Spur auf. Im Gepäck hat er seine Reiseschreibmaschine, ein paar Flaschen Whisky und ein Set, um Fingerabdrücke zu nehmen. Wenn schon Detektiv, dann einer alter Schule!
Interview mit Leo Taut
Leo Taut wurde 1973 geboren und studierte Architektur. Seit mehr als 20 Jahren arbeitet er als Architekt und Projektsteurer im Großraum Rhein-Ruhr. Er hegt eine große Leidenschaft für Geschichte und für klassische englische Kriminalromane. Vor einigen Jahren begann er, seine eigenen Kriminalgeschichten zu schreiben. Dabei lässt er nicht nur seine Begeisterung für den Charme alter Gebäude einfließen, er verarbeitet in seinen Romanen auf amüsante Weise auch seine Erfahrungen aus dem aktuellen Berufsleben wie auch die aus seiner eigenen Jugend in der Punk- und Alternative-Szene. Für seinen neuen Krimi »Mord hinter Klostermauern« hat er Vivat! ein exklusives Interview gewährt.
Vivat: Sie sind Architekt und haben vor dem Schreiben des Krimis in einem Kloster recherchiert. Inwiefern spielt Taut die Architektur des Klosters eine Rolle im Krimi?
Leo Taut: Einmal spielt natürlich das Kloster als historisches Gebäude eine große Rolle. Zum anderen spielt in der Geschichte die Baustelle bzw. die Baumaßnahme im Kloster eine entscheidende Rolle und – ich will nicht zu viel verraten – ein architektonisches Detail liefert auch einen entscheidenden Hinweis, der zur Lösung des Falls beiträgt.
Vivat: Seinen besonderen Charme erhält der Krimi durch die beiden Ermittler: der Architekt Brandstädter, der wirkt, wie im 19. Jahrhundert geboren, und seine Assistentin Trixi, die laute Punkmusik hört und sich schrill kleidet. Warum passen die so gut zusammen?
Leo Taut: Trixi würde Ihnen sicher einen passenden Spruch drücken, wenn Sie sie als »Assistentin« bezeichnen. Aber Spaß beiseite: Durch ihre Unterschiedlichkeit sorgen sie nicht nur für Situationskomik, sie ergänzen sich in ihren Stärken und Schwächen und schaffen es so, verzwickte Fälle zu lösen.
Quellen
© stock.adobe.com / Gerald Mayer