Das Leben vollenden
Ein Familienbuch für Abschied, Tod und Trauer
Dieses einfühlsame Buch bietet praktische Antworten und Trost für die letzten Lebensstunden, mit Tipps, Texten und Riten, die Angehörigen helfen, einen liebevollen Abschied zu gestalten.
Zum Buch »Das Leben vollenden«
Einmal wird jeder Mensch mit dem Tod konfrontiert. Es sind die schwersten und unbegreiflichsten Situationen im Leben, in denen man oft nicht weiß, was zu tun ist und welche Schritte wann gegangen werden müssen. Wie sorge ich richtig vor? Wie begleite ich meine Liebsten in den letzten Stunden? Wie spreche ich über Tod und Trauer? Wo gibt es Trost und Hilfe? Dieses Buch geht praktisch und sachlich, empathisch und liebevoll auf all die Fragen ein, die sich am Ende des Lebens stellen können. Es bietet auch Lieder, Texte, Gebete und Riten für gemeinsames Beten mit der Familie am Totenbett und in Trauer und ist eine echte Hilfestellung in den schwersten Zeiten.
Interview mit dem Autor Ludwig Waldmüller
Ludwig Waldmüller wurde 1976 im Allgäu geboren und studierte später katholische Theologie in Augsburg und an der päpstlichen Universität Gregoriana sowie am Patristischen Institut Augustinianum in Rom. Bis 2005 war er verantwortlicher Redakteur bei Radio Vatikan. Seit seiner Weihe 2007 ist er Priester im Bistum Augsburg. Zeitgleich ist er auch als Autor, Podcaster und Darsteller tätig. Zu seinem einfühlsamen Werk »Das Leben vollenden – Ein Familienbuch für Abschied, Tod und Trauer« stand er der Vivat!-Redaktion für ein Interview bereit
Vivat!: Herr Waldmüller, Tod, Sterben, Trauer sind bekanntlich Themen, die man in Gesprächen gern vermeidet. Ist ihr Buch ein Trend-Brecher?
Ludwig Waldmüller: In einer Zeit, in der Tod, Trauer und Sterbebegleitung keinen Platz mehr im Alltag haben, sind viele Menschen mit einem Todesfall in der Familie tatsächlich überfordert. Dabei hat ein solcher noch vor einigen Jahrzehnten die Familie, mitunter sogar das ganze Dorf zusammengeführt. In Gesprächen mit Bestattern habe ich erfahren, dass kaum jemand mehr weiß, was in einem solchen Fall sinnvoll ist.
Vivat!: Wo kommt dabei der christliche Glaube ins Spiel?
Ludwig Waldmüller: In der christlichen Tradition war lange Zeit die »Ars moriendi«, die »Kunst des Sterbens«, ein wichtiger Begriff. Das mag uns heute fremd vorkommen, und doch liegt ein tiefer Sinn darin. Mit meinem Buch möchte ich Menschen helfen, diese »Kunst« zu erlernen. Es soll Begleiter und Helfer für all die Fragen rund um die Vorbereitung auf das Sterben, den Tod und die Beerdigung sowie das Gedenken von Verstorbenen sein – und enthält dafür auch konkrete Gebete und Andachtsformen, Texte und Rituale.