Zuversicht in schwerer Zeit
Wie ich sie finde und wie sie mich trägt
Entdecken Sie mit Pater Christoph Kreitmeir die Kraft der Zuversicht! In seinem Lebenshilfe-Ratgeber zeigt er, wie Sie durch praxiserprobte Strategien Hoffnung und Resilienz finden können – selbst in Krisenzeiten.
Zum Buch »Zuversicht in schwerer Zeit«
Katastrophen, Krisen, Probleme – wie kann man da noch gelassen in die Zukunft schauen? Der erfahrene Seelsorger Christoph Kreitmeir weist in seinem Lebenshilfe-Ratgeber den Weg zu einer ungeahnten inneren Kraftquelle: der Zuversicht. Sie birgt ein Potenzial, das weit über bloßen Optimismus hinausgeht. Und die gute Botschaft: Zuversicht kann man sogar lernen. Wer täglich Zuversicht übt, verbessert seine Resilienz, lebt mit Vertrauen, Hoffnung, Mut und innerer Stärke.
Interview mit dem Autor Pater Christoph Kreitmeir
Pater Christoph Kreitmeir wurde am 15. August 1962 in Eichstätt geboren und trat 1984 in den Orden der Franziskaner ein. Er wurde er 1995 erst zum Diakon und 1969 zum Priester geweiht. Pater Christoph Kreitmeir ist nicht nur Theologe sondern auch Sozialpädagoge und psycho-spiritueller Lebensberater mit einer Spezialisierung in Logotherapie und Trauerbegleitung. Seit 2017 ist er als Klinikseelsorger in Ingolstadt tätig und schrieb mehrere Bücher zu den Themen Spiritualität und Seelsorge. Zu seinem ermutigenden Ratgeber »Zuversicht in schwerer Zeit« gab er der Vivat!-Redaktion ein Interview.
Vivat!: Sie haben ein Buch über Zuversicht geschrieben. Wie viel von Pater Christoph (Kreitmeir) selbst steckt darin?
Pater Christoph Kreitmeir: Grundsätzlich sind Welt und Alltag oft nicht rosig, sodass auch mich davor schützen muss, heruntergezogen zu werden. Als ich vor Jahren eine schwere Lungenentzündung hatte und zwei Wochen mein Zimmer nicht verlassen konnte, arbeitete ich an einem Vortrag über Hoffnung. Durch Studium, Recherche, Lesen und Austausch mit Freunden konnte ich mich am Schopf herauszuziehen und neue Zuversicht zu gewinnen. Als Krankenhausseelsorger will ich dieses „Stehaufmännchen“ in uns auch mit den Patienten finden. Meine Erfahrungen sind in das Buch eingeflossen.
Vivat!: Worin besteht der Unterschied zwischen »positivem Denken« und »Zuversicht«?
Pater Christoph Kreitmeir: Positives Denken ist eine Motivationsmethode, die einem Glück und Erfolg verspricht, ihre Versprechen aber meistens nicht hält. Interessante Zusammenhänge dazu habe ich im Buch beschrieben. Zuversicht hingegen lebt von Erfahrung und Training, aber auch einer Ausrichtung über sich hinaus – einem sozialen Eingebundensein und eben nicht nur einem Selbstbezogenheit. Und kommen Kraft, Hoffnung und Zuversicht aus einem Gottesglauben, hat das eine andere Qualität als die rein menschliche Stärke, Hoffnung und Zuversicht.